
Warum Infrarotheizung für Ihre Glovebox einfach die beste Lösung ist
Wenn Sie bereits einmal eine Glovebox für eine moderne Fertigungsanlage ausgewählt haben, kennen Sie das Problem: Die Energie muss genau dorthin gelangen, wo sie benötigt wird. Die meisten Menschen verwenden traditionelle Konvektionsheizer – doch diese sind langsam. Man verschwendet damit viel Energie, nur um den gesamten Raum zu erwärmen, bevor das Probenmaterial überhaupt etwas spürt.
Deshalb verwenden wir Infrarotstrahlung. Anstelle der Erwärmung der Luft werden die Strahlen direkt auf das Ziel gerichtet. Das ist effizienter.
Geschwindigkeit und Kontrolle
In einer digitalen Produktionslinie ist Warten ein echtes Problem. Infrarotleuchten erhitzen und kühlen sich fast sofort wieder ab. Da sie so schnell reagieren, funktionieren sie hervorragend mit PID-Steuerungen. So können Sie die thermischen Toleranzen auf wenige Grad senken – ohne viel Mühe. Zudem haben diese Leuchten eine enorme Leistungsdichte, sodass Sie mehr Platz für Ihre Wafer haben.
Die technischen Details
Wir verwenden hochreinen Quarz sowie spezielle Beschichtungen, um das Emissionsspektrum anzupassen. Nicht alle Materialien reagieren gleich auf Wärme. Je nachdem, womit Sie arbeiten, benötigen Sie eventuell Kurzwellen- oder Mittelwellen-Infrarotstrahlung. Andernfalls prallt die Energie einfach von der Oberfläche ab, anstatt einzudringen.
Außerdem haben wir die Installation einfach gehalten. Wir verwenden Standardstecker – dadurch kann man die Leuchten bei Wartungsarbeiten einfach austauschen. Niemand möchte drei Stunden damit verbringen, im Reinraum zu löten.
Der Kompromiss
Ein „Smart Fab“ bedeutet, dass jeder Watt genau gesteuert werden muss. Infrarotheizung hilft dabei, den Energieverbrauch pro Zyklus zu reduzieren. Doch es gibt einen Haken: Diese Leuchten werden sehr heiß. Wenn Ihre Glovebox nicht richtig abgeschirmt ist oder kein Kühlkreislauf vorhanden ist, entstehen Probleme. Die Dichtungen könnten beschädigt werden, oder die Sensoren könnten ständig „Überhitzung“ melden. Es geht darum, den richtigen Balancepunkt zwischen der von den Leuchten erzeugten Wärme und dem, was die Umgebung wirklich aushalten kann, zu finden.